Ruhrpott Mini IG Februar 2019
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Die Interessengemeinschaft im Ruhrgebiet für den Mini bis Baujahr 2000

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Mini in Kanada „Wild Thing”

Parallel zum „USA-Export”, wurde der Mini 1960 auch in Kanada eingeführt. Im Wesentlichen handelte es sich um die gleichen Modelle, die auch in Europa verkauft wurden. Mit Ausnahme des Mini Pick-up, Mini Moke und Mini Clubman - diese Varianten kamen in Kanada nicht „in Bewegung”.
Im Jahr 1968 ergaben neue kanadische „Verordnungen” eine Ergänzung des Autos durch seitliche Blinker in den Kotflügeln und Verstärkungen in den Türen. Darüber hinaus wurde die vordere Stoßstange für die „Wildnis des Landes” als zu tief eingestuft und dadurch schon ab Longbridge - mit zusätzlichen Verstärkungen - in die Mitte des Kühlergrills positioniert. Die vorderen „Blinklichter” saßen dabei direkt vor dem „Gesicht” des Autos. Somit entstand durch die veränderte Optik die scherzhafte Bezeichnung: „Ding mit Warze auf der Nase”! Im weiteren Verlauf gab es auch Probleme mit neuen Sicherheitsbestimmungen und strengeren Abgasverordnungen: Ein „modifizierten Zylinderkopf” war die unmittelbare Folge aus diesen Einfuhrbedingungen. Mitte der 1970er Jahre lief der Export des Mini nach Kanada aus.
Zuvor erfuhr das Fahrzeug in Kanada allerdings eine etwas „indirekte Belebung”, als der „kleine Brite” ab 1968 in den USA nicht mehr zu ordern war. Viele Mini-Enthusiasten aus den „Staaten” deckten ihren Bedarf nunmehr im Nachbarland.

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Letzte Änderung am 10.8.2011, 16:49 von Dietmar
Autoren: Dietmar
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